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Ines Spanier

Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart

Krefelder Straße, 2014

Bleistift auf Papier, 28 × 29 cm

In meinen Zeichnungen versuche ich, die angehafteten Funktionen und Assoziationen zu banalen Alltagsgegenständen, oder zufälligen Begebenheiten, Spuren von Menschen und Zeit, auf ihre Oberfläche zu reduzieren, aber dennoch einen Bezug zu ihnen herzustellen. Die Schönheit der Schlichtheit und dennoch Ausdrucksstärke dieser Dinge zu offenbaren, die den Meisten bisher nicht sichtbar war. Mich fasziniert vor allem die Vorstellung, dass es sich bei den Motiven um Dinge handelt, die sehr schnell oder sehr langsam, spontan, zufällig und unkontrolliert entstanden sind, eben wie z. B. ein Kaffeefleck oder die Farb- und Kratzspuren auf Tischoberflächen. Ich könnte sie ebenso zufällig und wahllos zeichnen, wie sie entstanden sind. Doch meine Intention besteht vielmehr darin, sie so exakt in der Zeichnung wiederzugeben, wie sie tatsächlich existierten. Mein Interesse gilt diesem Gegensatz zwischen der zufällig und unbewusst entstandenen motivischen Vorlage und der Mutwilligkeit, die diese durch deren grafische Übertragung und Veränderung erhält.

Vita

1988 geboren in Meerbusch/Deutschland

2009–2010 Studium Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Volker Lehnert

seit 2010 Studium Freie Grafik an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Alexander Roob

2014 Baden-Württemberg-Stipendium, verbunden mit einem Gastsemester an der Bezalel Academy of Fine Arts and Design Jerusalem bei Joshua Borkovsky und Drora Domini

Kontakt

Mail spanines@googlemail.com 

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