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Melanie Kramer

Hochschule für Bildende Künste, Dresden

there is always hope, 2015

Tuschezeichnung auf Papier, 59 × 42 cm

Die Arbeit there is always hope ist Teil der von mir seit 2010 entwickelten Serie von Zeichnungen mit dem Titel hello again.

Gemeinsam ist den Arbeiten dieser Reihe ihr Bezug zum Phänomen des déjà-vu, des erinnerten Bildes oder Szenarios. Wichtige Bestandteile der (Bild-)Erzählung verleihen sich im Akt des Erinnerns eigenmächtig ein groteskes Gewicht, andere Details fehlen hingegen ganz oder verschwimmen zu abstrakt-groben Beschreibungen.

Die Beschränkung der grafischen Mittel auf ein absolutes Minimum an feinen Linien sowie auf die Darstellung einzelner, herausgehobener Figurationen ohne Verortung in einer sie irgendwie umgebenden Umwelt lässt dieses von mir zeichnerisch erinnerte Bild im Kopf des Betrachters schnell aktiv werden. Unvermittelt verschafft es sich Platz im persönlichen Denkraum und verlangt nach Einordnung und Kategorisierung – woran man in aller Regel ob der Reduziertheit der Bildinformationen wohl scheitern muss …

Vita

1985 geboren in Prenzlau/Deutschland

2005–2008 Studium Politikwissenschaft und Bildende Kunst, Freie Universität und Universität der Künste Berlin

2008–2014 Studium Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Elke Hopfe und Christian Macketanz

2009 1. Preis e.o. plauen Nachwuchspreis für Handzeichnung des Kunstvereins Plauen

2013 Projektförderstipendium des Freundeskreises der Hochschule für Bildende Künste Dresden

seit 2014 Meisterschülerstudium bei Christian Macketanz, Hochschule für Bildende Künste Dresden

2014 Sächsisches Landesstipendium für Meisterschüler des Freistaates Sachsen

Kontakt

Mail melanie.kramer@web.de 

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