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Tobias Heine

Hochschule für Künste, Bremen

o. T., 2015

Bleistift auf Papier, 24 × 34 cm

In meiner künstlerischen Arbeit beschäftige ich mich hauptsächlich mit den Fragen: Was ist sinnvoll genutzte Zeit? Wofür nutze ich überhaupt meine Zeit?

Ich entwickle Arbeiten aus der Wiederholung, Choreografierung, Verlangsamung und Vereinzelung von Tätigkeiten.

Hierfür finde ich die „kleine Geste“ interessant, da sie mir gerade in ihrer Zurückhaltung als ein lakonisch-relativierendes Gegenstück zu einem „zu Viel“ erscheint. In meinen Arbeiten greife ich daher immer wieder möglichst alltägliche Handlungen auf. In allen Arbeiten wird der zeitliche Rahmen durch die Dauer der aufgeführten Choreografie bestimmt. Die von mir erzeugten Arbeiten bewegen sich zwischen formal bedeutender Reduktion und der Frage nach der Bildwürdigkeit einer alltäglichen Handlung. Über die formalen Reduktionen und den damit verbundenen Eindruck des „zu Wenig“ greife ich auch die Werkfrage auf.

Die eingereichte Arbeit ist eine im vornherein markierte und dann mit einem Grafitstift ausgefüllte Fläche von 22 x 28 cm. Die Zeichnung ist ein Entwurf für einen Kunstbeitrag in einer Zeitschrift. Die Maße der Grafitfläche entspricht dem Format der Zeitschrift.

Vita

1984 geboren in Magdeburg/Deutschland

2008–2014 Studium Freie Kunst an der Hochschule für Künste Bremen bei Stephan Baumkötter, Malte Spohr, Christian Haake, Paco Knöller

2013 Teilchen, Klasse Baumkötter, Galerie oqbo, Berlin

2013 SÉPARRÉE, f14 – Raum für zeitgenössische Kunst, Dresden

2014 one night stand, Immigration Office, Bremen

2015 Auf anderen Gründen, Meisterschüler der Hochschule für Künste Bremen, Weserburg – Museum für Moderne Kunst, Bremen; time to feed the birds, Galerie für Gegenwartskunst Barbara Claassen-Schmal, Bremen

2015 Karin Hollweg Preis 

Kontakt

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