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Charlene Hahne

Bauhaus-Universität, Weimar

HIMMELGRAU UND NACHTGESPENST, 2011

Fotokopien, bearbeitet mit Ölkreide, 23 × 33 cm

In der Reihe Nähe verbinde ich die Disziplinen Fotografie und Malerei. Ich betrachte Sehen eingebettet in den Konstruktionsprozess der Wahrnehmung. Die Augen erledigen beim visuellen Wahrnehmen nur einen kleinen Teil der Arbeit. Je öfter man eine Person optisch wahrnimmt, desto mehr übernimmt das Gehirn diesen Wahrnehmungsprozess. Obwohl Menschen ständig anders gekleidet sind, unterschiedlichste Gesichtsausdrücke haben, von verschiedenen Lichtgegebenheiten umgeben sind und unzähligen anderen Veränderungen unterliegen, erkennen wir sie doch wieder. Sie sind mehr, als wir im konkreten Moment sehen – nicht zusammengesetzt aus nicht wandelbaren Einzelteilen, sondern ein verschwommenes, großes Ganzes. Dieses verschwommene Ganze beleuchten die Arbeiten der Serie Nähe – einmal in Form von nachträglich bearbeiten Fotografien und zum anderen als Malerei. Die Arbeit Himmelgrau und Nachtgespenst ist ein Zwischenschritt, der sich mit der Einswerdung und Abgrenzung der abgebildeten Personen und ihrem Hintergrund auseinandersetzt.

Vita

1988 geboren in Magdeburg/Deutschland

2010–2015 Studium Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar, Diplom bei Sven Kroner und Frank Eckardt

2012–2013 Bauhaus-Stipendiat der Bauhaus-Universität Weimar

2013 Grafe Kreativpreis für die Arbeit o. T. – Messepräsenz Preview Berlin, vertreten durch Marke.6

2015 Grafe Kreativpreis für die Arbeit über Landschaft – Messepräsenz Positions Berlin, vertreten durch Marke.6

Kontakt

Mail charlene.hahne@gmx.de 

Oder wenden Sie sich an GOPEA, wir stellen den Kontakt für Sie her.